Experimenteller Forschungsprototyp
SkinScreen
Laden Sie ein Foto einer einzelnen Hautveränderung hoch. Die Auswertung erfolgt lokal durch mehrere experimentelle Modelle.
Interne Leistungsdaten und Begriffserklärung
Sensitivität beschreibt, welcher Anteil der tatsächlich auffälligen Läsionen vom Modell erkannt wurde. Eine Sensitivität von 90 % bedeutet beispielsweise, dass etwa 90 von 100 tatsächlich auffälligen Fällen erkannt wurden.
Spezifität beschreibt, welcher Anteil der tatsächlich unauffälligen Läsionen korrekt als unauffällig eingestuft wurde. Eine Spezifität von 70 % bedeutet beispielsweise, dass etwa 70 von 100 tatsächlich unauffälligen Fällen korrekt unauffällig blieben.
Für das Vortraining wurde SLICE-3D Permissive verwendet, die unter CC-BY veröffentlichte Teilmenge des SLICE-3D-Datensatzes. Der Datensatz ist über die ISIC Challenge 2024 zugänglich. Das anschließende finale Training und die interne Kreuzvalidierung erfolgten mit dem PAD-UFES-20-Datensatz.
Die Auswertung kombiniert einen allgemeinen Kanal für invasive Hautveränderungen mit einem zusätzlichen Melanom-Kanal. Dadurch werden mehr Melanome erkannt, allerdings erhalten auch mehr gutartige Hautveränderungen vorsichtshalber ein Warnsignal.
- Kombinierte Gesamtauswertung: Sensitivität 92,9 %, Spezifität 56,0 %. In der internen Kreuzvalidierung wurden 31 von 36 Melanomen erkannt (melanomspezifische Sensitivität 86,1 %).
Diese Werte stammen aus einer läsionsgetrennten internen Out-of-Fold-Kreuzvalidierung und nicht aus einer klinischen Validierung. Die Leistung bei unabhängigen Smartphone-Aufnahmen kann davon abweichen.
Bild auswählen
- Die Hautveränderung sollte scharf, vollständig und möglichst mittig abgebildet sein.
- Nutzen Sie nach Möglichkeit den Makromodus oder gehen Sie nur so nah heran, wie die Kamera noch zuverlässig fokussiert.
- Fotografieren Sie möglichst senkrecht zur Haut und lassen Sie einen kleinen Rand gesunder Haut sichtbar.
- Achten Sie auf gleichmäßiges, helles Licht und vermeiden Sie starke Schatten oder Spiegelungen.
- Direkter Blitz ist eher ungünstig, weil er Reflexionen und überbelichtete Bereiche erzeugen kann. Nutzen Sie Blitz nur, wenn das Bild sonst zu dunkel wäre, und vergleichen Sie nach Möglichkeit eine Aufnahme ohne Blitz.
- Legen Sie Haare vorsichtig zur Seite falls möglich. Die Hautstelle sollte frei von Cremes oder anderen Kosmetika sein.
- Verwenden Sie keinen digitalen Zoom und keine Filter oder nachträgliche Bildbearbeitung.
- Bei Bedarf können zwei bis drei Aufnahmen aus leicht unterschiedlichen Winkeln hilfreich sein. Bei unterschiedlichen Ergebnissen gilt die Auswertung als unsicher; wählen Sie nicht nur das beruhigendste Ergebnis aus.
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